Kunstlexikon Saar - Institut für aktuelle Kunst im Saarland

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Gunter Demnig, Stolpersteine für Max Sigmund Heymann, Marianne Heymann und Norma Heymann, 2011. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann, 2011

Gunter Demnig, Stolpersteine für Max Sigmund Heymann, Marianne Heymann und Norma Heymann, 2011 

Stolperstein für Max Sigmund Heymann. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann, 2011

Stolperstein für Max Sigmund Heymann 

Stolperstein für Norma Heymann, geb. Teutsch. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann, 2011

Stolperstein für Norma Heymann, geb. Teutsch 

Stolperstein für Marianne Heymann. Foto: Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Christine Kellermann, 2011

Stolperstein für Marianne Heymann 

St. Wendel, Demnig, Stolperstein, Heymann, Max, Norma und Marianne

Gunter Demnig
3 Stolpersteine
Beton, Messing, per Hand eingeschlagene Inschrift, 96 x 96 x 100 mm
St. Wendel, Gymnasialstraße 7

 

 

  • Stolperstein für Max Sigmund Heymann
    Initiative: Landkreis St. Wendel und Verein "Wider das Vergessen und gegen Rassismus"
    Verlegedatum: 9. April 2011
    Text der Inschrift:
    "Hier wohnte / Max Sigmund / Heymann / Jg. 1905 / Flucht 1935 Holland / interniert Westerbork / deportiert 1943 / Auschwitz / ermordet 7.3.1944"

 

 

  • Stolperstein für Norma Heymann, geb. Teutsch
    Initiative: Landkreis St. Wendel und Verein "Wider das Vergessen und gegen Rassismus"
    Verlegedatum: 9. April 2011
    Text der Inschrift:
    "Hier wohnte / Norma Heymann / geb. Teutsch / Jg. 1909 / Flucht 1935 Holland / interniert  Westerbork / deportiert 1943 / Auschwitz / ermordet 10.9.1943"

 

 

  • Stolperstein für Marianne Heymann
    Initiative: Landkreis St. Wendel und Verein "Wider das Vergessen und gegen Rassismus"
    Verlegedatum: 9. April 2011
    Text der Inschrift:
    "Hier wohnte / Marianne Heymann / Jg. 1933 / Flucht 1935 Holland / interniert  Westerbork / deportiert 1943 / Auschwitz / ermordet 10.9.1943"

 

 

Biografien:

"Max Heymann betrieb in der Bahnhofstraße 10  ein Friseurgeschäft. 1935, nach der Saarabstimmung, flüchtete die Familie ins damals noch sichere Holland. Als die deutsche Wehrmacht am 10. Mai 1940 die Niederlande überfiel, saßen die Heymanns in der Falle. 1943 wurden sie über das Durchgangslager Westerbork nach Auschwitz deportiert und ermordet. Die Tochter Marianne war gerade einmal 10 Jahre alt." (Eberhard Wagner, in: Stolpersteine in St. Wendel, 2011, S. 6)

 

 

Bibliografie und Quellen

  • Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch)
  • Michael Landau: Damit es nicht vergessen wird. St. Wendel 1988
  • Eberhard Wagner: Marpingen und der Kreis St. Wendel unter dem Hakenkreuz - ein Alternatives Heimatbuch. St. Ingbert 2008
  • Landkreis St. Wendel und Verein "Wider das Vergessen und gegen Rassismus" (Hg.): Stolpersteine in St. Wendel. Das Kunstprojekt von Gunter Demnig in der Kreisstadt. Verlegung am Samstag, dem 09. April 2011. Borschüre St. Wendel 2011 (Text Eberhard Wagner)
  • Institut für aktuelle Kunst im Saarland, Objekt Nr. 4429, 4430 und 4431

 

Redaktion: Oranna Dimmig

letzte Änderung: Dienstag, 18.10.2011